Umweltschutz

Nachhaltige Fischerei – Wir zeigen Initiative

Fischfang ja – aber nicht um jeden Preis! Umweltverträgliche Fangmethoden und verantwortungsvolle Nutzung der Fischbestände gehören zu unserer Firmenpolitik. Das heißt für uns bei Hawesta, dass wir nur noch Hering aus MSC-zertifizierter Fischerei verarbeiten.

Fisch ist gesund und zudem ein natürliches Nahrungsmittel. Damit das auch in Zukunft so bleibt unterstützen wir das Programm des MSC (Marine Stewardship Council). Dabei handelt es sich um das weltweit führende Zertifizierungsprogramm für nachhaltig gefangenen Fisch und Meeresfrüchte. Der MSC agiert weltweit und wurde gemeinsam von der Umweltorganisation WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever gegründet, um eine Lösung für das globale Problem der Überfischung zu bieten.

Das MSC-Siegel steht für den Einsatz umweltverträglicher Fangmethoden und für eine verantwortungsvolle Nutzung von Beständen. Dabei geht es uns nicht darum, verschiedene Fischereitypen komplett zu verbieten, sondern Fischereibetriebe einzeln zu betrachten und festzustellen, ob ihre Tätigkeiten negative Folgen für die Fischbestände haben, die nicht wieder gutzumachen sind.

Laut Schätzungen tragen circa 20% des in Deutschland angebotenen Fischs aus Wildfang das MSC-Siegel. In allen Heringsfilet und Bratherings-Produkten von Hawesta wird Fisch eingesetzt, der von einer vom MSC zertifizierten Fischerei stammt. Die Produkte erkennt man ganz einfach anhand des blauen MSC-Siegels auf dem Konservendeckel. Außerdem loben wir auf unseren Fischkonserven auch aus, in welchem Fanggebiet der Fisch gefangen wurde.

 

Für einen schonenden und behutsamen Heringsfang nutzen die Fischer sogenannte pelagische Schleppnetze und Ringwaden.

Der Begriff „pelagisch“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „frei im Wasser lebend“. Solche Schleppnetze sind für den Fang von im freien Wasser lebenden Fischarten wie Rotbarsch, Kabeljau, Seelachs, Makrele, Hering, Sprotte, Sardelle und Sardinen konzipiert. Ihre Trichterform läuft am Ende in einer Tasche, dem Steert, aus. Darin werden die Fische gesammelt.

Die Öffnung des Netzes ist 50-70 Meter hoch und 80-120 Meter breit. Die Gesamtlänge beträgt meist 1.500 Meter. Bei langsamer Geschwindigkeit von 3-4 Knoten (ca. 5 km/h) ziehen zwei Trawler die Netze in einer Wassertiefe von etwa 50-300 Meter. Die Ortung der Fische erfolgt hierbei mittels Sonar und Echolot.

Ebenso behutsam ist die Fischerei mit Ringwaden, die sowohl in der Hochseefischerei als auch in der Binnenfischerei eingesetzt werden.

Bei der Hochseefischerei sind die Netze bis zu 2.000 Meter lang und reichen bis zu einer Tiefe von 200 Meter. In flacheren Gewässern haben sie hingegen nur eine Länge von 50-200 Meter und reichen bis zu 20 Meter tief. Die Fischer legen dabei die Ringwade ringförmig um einen Fischschwarm aus und schließen anschließend das Netz mit der unteren Schnürleine. Um Haut- und Kiemenverletzungen weitgehend auszuschließen, ist die Maschenweite sehr klein.

Bei dem Thunfisch, der für die Hawesta Thunfischfilets eingesetzt wird, handelt es sich um Skipjack (Katsuwonis pelamis), der im FAO Fanggebiet 51 (Westindischer Ozean) gefangen wurde.

Er wurde mit der sogenannten Langleine gefangen. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes "dolphin safe" Verfahren, womit der Beifang von Delphinen vermieden wird.